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Unsere regelgerechte Leistung umfasst in den SPLG für die ersten 4 Monate eine intensivere Elternarbeit. So wird der Übergang des Kindes zum neuen Lebensort SPLG derart gestaltet, dass auch die leiblichen Eltern „mit im Boot“ sind. Unsere Erfahrung zeigt uns immer wieder, dass gerade die Übergänge von einer Hilfeform in eine andere (also zum Beispiel von ambulant nach stationär) oder der Wechsel von einer bisherigen Pflegefamilie in eine unserer SPLG´s eine sensible Stelle im Hilfeprozess darstellt. Hier ist es besonders wichtig, die Bedürfnisse und Anliegen der leiblichen Eltern nicht aus den Augen zu verlieren, wenn die Hilfe dauerhaft gelingen soll.

Dabei geht es uns um:

  • Verständnis für die Maßnahme und die Situation der Kinder zu entwickeln (Eltern mitnehmen)
  • neue Perspektiven und Kontaktmöglichkeiten zu erarbeiten (u.a. Ziele und Strategien der zukünftigen Elternarbeit)
  • die Eruierung der Biografie des Kindes (z.B. durch Genogrammarbeit)
  • die Aufarbeitung von Trennungserfahrungen
  • die Reflexion alter Familienkonflikte und Verhaltensmuster
  • die Ressourcen im Familiensystem zu thematisieren und zu fördern

Die Arbeit wird vom zuständigen Pädagogischen Leiter geleistet und erfolgt nach Grundlagen und Methoden der systemischen Familienberatung. Alle bei den Sozialpädagogischen Familien Thalmann arbeitenden Pädagogischen Leiter haben neben diversen unterschiedlichen  Aus- und Weiterbildungen eine systemische Zusatzqualifikation.

Für nähere Informationen, zum Beispiel über entstehende Zusatzkosten, rufen Sie uns gerne an.

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