Entstehungsgeschichte der Einrichtung

Die Sozialpädagogischen Familien wurden 1993 vom jetzigen Träger Ernst Thalmann in Ibbenbüren gegründet. Schon damals schaute er zusammen mit seiner Frau auf eine 12-jährige Erfahrung als Kinderhaus-Leitung zurück.

Beginnend mit einer Handvoll Erziehungsstellen haben viel Erfahrung und hohes persönliches Engagement der Gründer von Anfang an die Einrichtung geprägt.  Kindern Lebensräume als Alternative zur traditionellen Heimerziehung in Familien (Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften,  auch Erziehungsstellen genannt) zu bieten- das war damals eine pädagogisch völlig neue Idee! Die Idee der Erziehungsstelle kombiniert ein familiäres Leben und die darin enthaltenden Vorteile, wie Nähe, Kontinuität, Bindung und Sicherheit, mit der Professionalität der Heimerziehung.

Im Jahr 2000 wurde zusätzlich die erste Wohngruppe eröffnet, um auch für Kinder und Jugendliche eine Perspektive bieten zu können, für die das familienanaloge Angebot in einer SPLG/ Erziehungsstelle nicht der richtige Rahmen ist.

Im Jahr 2018 bieten die Sozialpädagogischen Familien Thalmann in vier Wohngruppen und 35 SPLG/ Erziehungsstellen Kindern und Jugendlichen einen sicheren und unterstützenden  Lebensraum.

Die Sozialpädagogischen Familien Thalmann sind ein Familienbetrieb der bewusst in überschaubarer Größe gehalten wird. Ein persönliches Miteinander, eine gute Arbeitsatmosphäre kombiniert mit einer hohen Fachlichkeit des Personals sind uns sehr wichtig.

Betriebsrat

Seit  dem Jahr 2000 gehört zu unserer Einrichtung ein gewählter Betriebsrat, mit zurzeit 5 Mitgliedern.

Für unsere 94 Mitarbeiter (Stand 2018) vertritt er die Interessen.

Förderverein

Zu unserer Einrichtung gehört ein Förderverein:

„Förderverein Sozialpädagogische Familien“ (FSPF).

Das Ziel des Vereins ist die Förderung und Unterstützung der Kinder  und Jugendlichen dieser Einrichtung, die im Auftrag des Jugendamtes betreut werden. Der Förderverein versucht vor allem dort zu unterstützen, wo für Kinder und Jugendliche ein zusätzlicher Bedarf entsteht, der von keiner Seite übernommen wird. Das kann sein:

  • Zahlung von Therapie und therapeutischen Hilfsmitteln
  • Anschaffung von Lern- und Spielmaterial
  • Zuschüsse für zusätzliche pädagogische Angebote
  • Bezuschussung von Freizeiten

Da der Verein gemeinnützig ist, kann er absetzungsfähige Spendenquittungen für Sach- und Geldspenden ausstellen.